Vorstandsinformationen

Auf der Mitgliederversammlung am 14.11.2019 wurde ein neuer Vorstand gewählt:

Gratulation zur Wahl des Vorsitzenden: Oswald Fischer. Großer Dank gilt Jürgen Vathauer, der über acht Jahre die Vorstandsgeschäfte geführt hat.

Als weitere Mitglieder wurden gewählt: Ulrich Meyer-Berhorn als Schatzmeister, Ursula Voll als Schriftführerin, Carla Sajak als Beisitzerin und Kassenprüferin, Karola Perner als weitere Kassenprüferin. Vereinssitz (postalische Adresse des Vereins) bleibt die Selhofer Str. 10, 53604 Bad Honnef.

Eine Solidarisierung der Fridays for Future (FFF) - Bewegung wurde positiv diskutiert. Weniger Flugverkehr trägt zur CO2 Reduzierung bei. Eine stärkere Anhebung der Ticketpreise und die Besteuerung von Kerosin sind längst überfällig.

Die Forderungen aus 2012 wurden bekräftigt:

Ein europaweites Nachtflugverbot fordert der Vorstand der Fluglärmschutzgemeinschaft Siebengebirge e. V. und folgt damit der Empfehlung des Arbeitskreises der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, bestehend aus Ärzten aus sechs Bundesländern: Durch nächtlichen Fluglärm treten vermehrt Hypertonie, Herzinfarkte und Schlaganfälle auf. Die Ergebnisse von 16 internationalen, teilweise über 5 Jahre dauernden Langzeitstudien kommen übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass nächtlicher Fluglärm die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Dem Vorschlag einer europaweiten Kernruhezeit von 22 bis 6 Uhr konnten alle Mitglieder einstimmig folgen. Es ist unverständlich, dass Politiker sich hinter Lobbygruppen und deren Scheinargumente verstecken, obwohl sie alle wissen, dass Köln/Bonn mit mehr als 22.500 Nachtflügen nur zw. 0 und 5 Uhr mehr als doppelt so viele Nachtflüge wie Frankfurt hat. Dieser unrühmliche Spitzenplatz wird begründet mit überhöhten „Berechnungen“ von Arbeitsplätzen. Alle von uns anonym befragten Arbeiter am Airport würden lieber tagsüber arbeiten. Wir werden uns zu keinerlei Berechnungen über evtl. wegfallende Arbeitsplätze hinreißen lassen, denn sonst würden andere Flughäfen ja auch schon längst pleite sein?! Wir erwarten von allen involvierten Politikern, sich für die Menschen im Umfeld des Flughafens einzusetzen und ihre Wähler vor dem nächtlichen Krach zu schützen. Wir lassen das Scheinargument der Nachtfluglobbyisten „Arbeit vor Nachtflugverbot“ nicht gelten! Es geht nur um Profit – auf Kosten unserer Gesundheit. Durch das Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtes müssen wegen des Nachtflugverbotes in Frankfurt ab dem 30.10.2011 nun 17 Cargo Maschinen der Lufthansa umdisponiert werden. Und siehe da: Die Logistiker können es doch! Nur eine (1!) Maschine „muss“ in Köln/Bonn zwischenlanden. Wir gönnen den Frankfurtern und Kelsterbachern ihre erkämpfte Nachtruhe und rufen unsere Politiker auf: Sorgen Sie dafür, dass 400.000 Menschen (im Umfeld des Flughafens) nachts wieder ruhig schlafen können!